
Alles beginnt an der ersten TAE der T-Com. Von da aus geht ein Kabel zum APL, welcher den Abschluss des Erdkabelnetzes darstellt. Vom APL geht eine Stichleitung in das Vzk welches an einem EVs im KVz abgeschlossen ist. Im KVz befinden sich 2 EVs-Typen:HK-EVs und Vzk-EVs.

Erstere bilden den Abschluss eines HK-Stückes. letztere die eines Vzks. Durch eine Rangierung eines Schaltdrahtes zwischen den Schaltpunkten an den EVz werden die gewünschten Verbindungen hergestellt.
Von der HK-EVs geht es über diverse Muffen (Verbindungsstellen gibt't natürlich auch im Vzk) und Abzweige zu anderen KVz in Richtung VSt.
Dort werden die HK's hinter den Kabeleinführungen im Kabelaufteilungsraum entsprechend ihrer Hauptbündel aufgeteilt (nennen sich ATOCs, Kabeltyp T-Y02Y) und am Hvt abgeschlossen.
Jedes Hauptbündel geht zu einer eignen Leiste an der Hvt-Senkrechten. Von der Senkrechten wird mit einem Schaltdraht zur Waagerechten rangiert, wo die Verdrahtung der Technik abgeschlossen ist.
Somit ist die Verdrahtung zwischen der DIV und der Wohnung abgeschlossen.
Beim Schalten eines T-DSL wird der Schaltdraht von waagerecht nach senkrecht entfernt. Anschließend wird ein Draht vom senkrechten (Kabel)Schaltverteilter zu einem (DSL)Schaltstreifen mit Splitter rangiert und ein 2. Draht vom Splitterstreifen wieder auf den waagerechten (Technik)Schaltstreifen. Vom (DSL)Schaltstreifen geht eine feste Verbindung zum DSLAM. Damit ist der Splitter eingeschleift und der DSLAM angeschaltet.
Eine Schaltung für ein Linesharing Angebot würde genauso ablaufen, nur dass an dem (DSL)Schaltstreifen mit Splitter kein T-Com DSLAM angeschaltet, sondern eine Verbindung zu einem DSLAM des entsprechenden Anbieter.
Wechselt ein Kunde komplett zu einem Wettbewerber, dann wird jegliche Schaltung im Hvt entfernt und ein neuer Schaltdraht von der senkrechten (Kabel)Seite zum entsprechenden Schaltstreifen für diesen Anbieter geschaltet. Im Koloraum ist der Anbieter dann selbst für die weitere Schaltung zuständig.
Bei Kolokation gibt es spezielldafür aufgebaute Schaltstreifen im HVt, die dann über Kabel in den Kolokationsraum gehen und dort wieder auf einem Verteiler ankommen. Jeder Anbieter hat seine eigenen Verteilerstreifen und muss dort nun selber die weiter Schaltung auf die eigene Technik organisieren.
Schemabild von der "letzten Meile" (Seite wird verlassen)
Detailsbild der "letzten Meile" (Seite wird verlassen)
TAE - Telekommnikationsanschlusseinheit
APL - Abschlusspunkt Linientechnik
Vzk - Verzweigerkabel
EVs - Endverschluss
KVz - Kabelverzweiger
HK - Hauptkabel
VSt - Vermittlungsstelle
HVt - Hauptverteiler
DIV - Digitale Vermittlungsstelle BBAE - Breitband-Anschlusseinheit (ADSL-Splitter) NTBBA - Netz-Terminationspunkt Breitbandanschluss (Technisch korrekter Name für das ADSL-Modem.)